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Download >> Pressemeldung Oktober 2006
Der kürzeste Weg zwischen zwei Menschen ist ein Lächeln
Im menschlichen Miteinander wird das Lachen als Ausdruck für Sympathie und gegenseitigem Einverständnis verstanden, doch gibt es auch heute noch viele Menschen, die ihr Lächeln aufgrund schiefer Zahnstellungen verstecken müssen.
In Österreich leiden etwa 40 Prozent der Kinder und Jugendlichen an Zahnfehlstellungen. Die Zähne sollten deshalb schon im Kindesalter von einem Kieferorthopäden kontrolliert werden, damit der optimale Zeitpunkt zum Therapiebeginn bestimmt werden kann.
„Zahnfehlstellungen sollten so früh wie möglich erkannt werden. Je früher eine Fehlstellung erkannt wird, desto besser lässt sich der optimale Behandlungsbeginn festlegen.“ Dr. Monika Semelmayer, Fachärztin für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde, spricht aus Erfahrung. Sie beschäftigt sich schon lange Zeit speziell mit Behandlungsmethoden für junge Menschen.
„Kinder sollten schon zwischen dem 5. und 6. Lebensjahr zur Kontrolle gehen, bereits dann können etwaige Fehlstellungen erkannt werden.“ Bei Erwachsenen sind Korrekturen noch genauso möglich, die Zahnspange muss jedoch meist länger getragen werden als im Kindesalter. Infolge von Zahn- und Kieferfehlstellungen können Kau- und Abbeißprobleme, Sprechstörungen oder Kiefergelenksprobleme entstehen, die durch eine kieferorthopädische Behandlung mit den heutigen Methoden gut und schmerzfrei therapiert werden können.
Zähne haben eine weitaus größere Bedeutung als nur die Zerkleinerung der Nahrung. Sie sind Hauptmittel zur Artikulation und somit auch wesentlich für den Ausdruck von Gefühlen. In wissenschaftlichen Untersuchungen wurde nun auch bewiesen, dass Zahnfehlstellungen das Selbstbewusstsein und das Benehmen von Kindern beeinflussen. Es wurde bestätigt, dass Kinder mit auffällig schlechten Zahnstellungen oft böse Spitznamen von ihren Schulkameraden bekommen und Kinder mit attraktiven Zähnen sogar einen größeren Freundeskreis haben.
Ursachen von Fehlstellungen und Behandlungsmöglichkeiten
„Weil die Kinderzähne nicht vom Anfang an perfekt in Reih und Glied stehen, benötigt ein Kind noch lange keine Zahnspange. Wichtig ist der richtige Zeitpunkt. Bei Kindern aber, die vom Milchgebiss zu den bleibenden Zähnen wechseln, ist es manchmal schwierig zu beurteilen, ob die neuen Zähne in einer guten Position stehen oder nicht. Es ist daher ratsam, lieber früher als später den Zahnwechsel des Kindes überprüfen zu lassen“, erklärt Dr. Semelmayer.
Viele Fehlstellungen haben eine genetische Ursache, wodurch Gebissanomalien in einer Familie gehäuft auftreten können. Aber auch bestimmte Gewohnheiten im Kindesalter, wie zum Beispiel Daumenlutschen, können den Kiefer verändern und zu Fehlstellungen führen. Auch falsche Zahnhygiene kann zum Problem für die Zahnstellung werden. Wenn ein Kind seine Milchzähne wegen Karies verliert, kann es passieren, dass die nachfolgenden Zähne nicht genügend Platz finden. Die häufigste Fehlstellung ist der Überbiss, wobei entweder das Unterkiefer zu weit hinten oder das Oberkiefer zu weit vorn steht. Andere Fehlstellungen sind der Kreuzbiss und der offene Biss, aber auch Lücken und Engstände zählen dazu. Die heutigen Behandlungsmethoden reflektieren die Verbesserung und Fortschritte, die in den letzten Jahren im Fachgebiet der Kieferorthopädie gemacht wurden. Jede Behandlung muss individuell auf den Patienten abgestimmt werden. Auch die Dauer der Behandlung ist sehr unterschiedlich, wobei sie im Durchschnitt zwei Jahre dauert.
Auch mit Zahnspange kann man Zähne zeigen
Bei einer kieferorthopädischen Behandlung werden die Zähne nicht beschädigt. Vorraussetzung dafür ist natürlich eine gründliche Mundhygiene, nur durch sorgfältiges Zähneputzen können Karies und Zahnfleischentzündungen verhindert werden.
„Die Zahnspange als Symbol für die Pubertät gilt nicht mehr, abgesehen davon kann man Zähne lebenslang bewegen,“ erklärt die Spezialistin für Kieferheilkunde Dr. Semelmayer.
Zahnspangen sind heutzutage viel kleiner und unauffälliger als sie es noch vor einigen Jahren waren. Oft werden kosmetische Brackets aus Kunststoff oder Keramik verwendet, die beinahe unsichtbar sind. Falls man sich trotzdem mit der Optik nicht anfreunden kann, ist es auch möglich, die Brackets an der Innenseite der Zähne anzubringen, die Behandlung dauert mit dieser Lösung allerdings länger und ist etwas teurer.
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